News Verbraucherschutz: Sammelklage gegen Vodafones Preiserhöhungen im Festnetz

Thorle schrieb:
Spannend, denn nicht nur Vodafone hat das Praktiziert. 1&1 genauso den laufenden Vertrag um 5€ erhöht. Man hatte lediglich ein Sonderkündigungsrecht. Wer das nutzte, bekam zumeist wieder die alten Bedingungen, hatte aber einen neuen Vertrag.
Und die entsprechende Klausel dürften sicherlich alle Anbieter in ihren AGB haben, auch wenn die davon bisher keinen Gebrauch gemacht haben.
 
kicos018 schrieb:
In dem Atemzug ist es aber auch nicht fair die höheren Preise zu halten, nachdem die Kosten wieder gefallen sind.
Wann fallen denn Kosten mal großartig?

Mal unabhängig davon, dass viele Kunden, und das sind die, die am lautesten bei Preiserhöhungen jammern, ohnehin permanent mit Neukunden-Tarifen rumrennen, weil sie ja sonst weiterziehen würden. Also jene Kunden, die ohnehin von den vollzahlenden Kunden quersubventioniert werden :)

Wundert mich, dass es gegen Sky noch keine Klage gibt. Seitdem "Dauertiefstpreis" erhöhen die quasi jährlich um ein paar Euro :D
 
kicos018 schrieb:
In dem Atemzug ist es aber auch nicht fair die höheren Preise zu halten, nachdem die Kosten wieder gefallen sind.
Deswegen muss die Sache auch ausgeglichen formuliert werden. Wobei ich für die Zeit wo die Netze ausgebaut werden müssen für die Zukunft aber auch nich mit stark fallenden Gesamt Energiepreisen rechne.
 
riloka schrieb:
Ich halte es aber auch für die Firmen für nich gut wenn man nicht sagen kann "unsere Bedingungen haben sich geändert unsere Zulieferer verlangen mehr, wir müssen es weiter geben".
Wenn es nicht mehr kostendeckend ist gezwungen zu sein mit Verlust weiter zu machen is auch unsinnig.
Damit sollte die Klage nich durchkommen.
Oh die armen Firmen. Gewinnrückgang ist natürlich dier Hölle.
 
Als nächstes bitte Kfz Versicherung, ich bezahle jedes Jahr mehr, aktuell ist wieder was reingeflattert für 80 Euro mehr und das obwohl ich jedes ja in den sf klasse runtergehen (ihr wisst was ich mein), wäre nicht so tragisch wenn noch das selbe vor zwei jahren passiert ist

Ist schon geil wenn seit min den letzten 5 jahren meine kosten steigen trotz fallender sf klasse und nein wechseln bringt nicht sobald ich freie Werkstatt Wahl und schaden frei option anwahle alles gleich teuer, mal was um die 650 incl vollkasko jetzt circa 880
 
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Wenn die Leistung gut wäre hätte ich die Preiserhöhung ja akzeptiert.

Aber Vodafone wird immer schlechter.
In Zeiten von unitymedia habe ich Gigabit gebucht und fast immer bekommen.
Ping war gut.
Seit Vodafone ständig abends das Netz überlastet und meist nur zwischen 400 und 600 Mbit. Ping viel schlechter.
Kurze komplette Ausfälle.
Hotline mit Mega sprach Barrieren.

Nein Danke. Sammelklage vorgemerkt per Newsletter.
 
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Reihensechser schrieb:
Oh die armen Firmen. Gewinnrückgang ist natürlich dier Hölle.
Nicht immer ist alles was man tut nur "Eigene Taschen voll machen". Rein kostendeckend und gemeinnützig is auch schwierig weil du ja Rücklagen bilden und investieren musst und alte Investitionen abzahlen.
SO ein Urteil hat Auswirkungen über VF hinaus und deswegen muss man nicht zu sehr mit Scheuklappen herangehen.
 
Ich nutze für das Festnetz Internet einen Tarif von Vodafone und wurde weder im Voraus über die Erhöhung informiert, noch habe ich ein Sonderkündigungsrecht erhalten. Mein Tarif wurde einfach so um 5,01€/Monat erhöht. Ich hatte lediglich aus der Presse darüber schon im Voraus erfahren, unter anderem hier auf CB. Gut dass jetzt der Weg für eine Sammelklage bereitet wird, Vodafone ist für mich dennoch ein NoGo in Zukunft. Meinen Vertrag werde ich nach der Mindestlaufzeit aufkündigen.
 
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Reihensechser schrieb:
Oh die armen Firmen. Gewinnrückgang ist natürlich dier Hölle.
Vollkommen richtig... Und keiner kann von uns sagen ob Gewinne nicht mit Absicht gedrückt werden durch irgendwelche Tricks auch immer

Grosse Firmen machen immer mehr Gewinn aber heulen immer rum, ich muss brechen wenn ich sehe wie grosse firmen rumjammern Leute entlassen mit deutschlandflucht drohen weil es in deutschland ja so schlecht ist aber in ihren Bilanzen riesige Umsätze oder Gewinne einführen
 
Wasn Unsinn von diesem Verein, aber das war schon bei der vergenderten Sülze im Zitat klar.

CDLABSRadonP... schrieb:
Die Branche hatte zwei Jahrzehnte Zeit, ihre Kernprobleme selbst in den Griff zu bekommen:
  1. Das absolute NoGo abschaffen, dass die Verträge ein ersteres Rabattjahr erhalten, nach dem der Preis steigt.
  2. Das absolute NoGo abschaffen, dass in einer Branche mit sinkenden Bereitstellungskosten Preise überhaupt nicht auch automatisch sinken.
  3. Das absolute NoGo abschaffen, dass in einer Branche mit Standardisierung so viel vom persönlichen Verhandeln abhängt.

All diese haben sie nicht geleistet. Jetzt setzen sie durch solche Aktionen noch einen oben drauf. Es ist Zeit für drastische Eingriffe.

Also, Klartext als einer der "Betroffenen": Vodafone hat mir kurz nach Ende der Vergünstigungen die Preiserhöhung eingereicht und musste dafür ein Sonderkündigungsrecht gewähren. Das heißt: Ich bin über die verkürzte (halbierte) Vertragslaufzeit deutlich günstiger weggekommen, da mir das teurere zweite Vertragsjahr erlassen wurde. Und der neue Anbieter sagt wieder "holla, Neukunde" und beginnt das Spiel von vorne. Ich habe davon profitiert, dass Vodafone mehr Geld von mir wollte.

Grundsätzlich würde ich gerne bei einem Anbieter Kunde sein, bei dem ich als langjähriger Bestandskunde mindestens so gut fahre wie als Neukunde, denn dann kann ich das einfach laufen lassen und muss mich um nichts kümmern. Da aber alle so bescheuert drauf sind, alle zwei Jahre die Kundenbasis austauschen zu wollen - bitte, ich kann das Spiel mitspielen. Alle, die es nicht tun, zahlen eben drauf, ist aber nicht mein Problem.

Ich sehe keinen gesetzlichen Handlungsbedarf, aber vielleicht traut sich einfach mal einer vor, und steckt die Kosten für die Akquise von Neukunden in die Kundenbindung.
 
Incanus schrieb:
Das kenne ich bei Vodafone zumindest im Mobilfunk anders. Während des Telefongesprächs bekommst Du per Mail die Unterlagen und erst wenn Du sie über den enthaltenen Link bestätigst, wird der Vertrag so abgeschlossen.
Ist ja auch völliger Unfug, was er da geschrieben hat. Natürlich gibt's immer was Schriftliches. Sofern denn das am Telefon gesagte auch umgesetzt wird. Und dass das nicht immer der Fall ist, kommt vermutlich bei allen Dienstleistern mit Hotline vor.
 
Ich habe 1 GBit von Kabel Deutschland nun Vodafone. Zahle statt 39,99 nun 44,99 € und ganz ehrlich wegen 5 € mache ich mir da keine sorgen. Da gibt es wichtigeres wie Baupläne für Elektronik von den Herstellern bekommen, damit man seine eigenen Sachen reparieren kann. Für mich ist die Klage also nicht nachvollziehbar vor allem weil jeder sieht, dass alles teurer wird warum sollte es da vor der Telekommunikation halt machen?
 
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therealcola schrieb:
Ich zahl 60€ für 1gbit Vodafone
Beschissen gelaufen. Luxus kostet ;)

Viele, unter anderem wir, haben den Cable Max-Vertrag für dauerhafte 39,99€ abgeschlossen. So das Werbeversprechen. Einerseits blauäugig uns die entsprechende Passage nicht im Vorfeld gezeigt zu haben, anderseits kann Vodafone nicht so dumm sein und damit werben und hinterher einen Fünfer on top abzubuchen.

Wenn sie es waren regelt das die Klage.
 
Kann da (leider?) nicht mehr teilnehmen. habe bei VF wegen der Preiserhöhung gekündigt und werde versuchen, dort auf absehbare Zeit nicht mehr Kunde zu sein. der Klage dennoch viel Erfolg!
 
Das Ganze ist eine Frechheit von VF. Zumal sie im nächsten Jahr noch eine versteckte Preiserhöhung für Kabelnetz Kunden vor haben.Da ja die Vermieter bisher den Beitrag
für die Nutzung des TV Kabels von 6,99 €/Mon mit der Mietzahlung eingezogen haben,aber ab 01.07. dieses Recht zu Vodafone wechselt, wird hier von 10 €+x/Mon gesprochen.Wenn ich jetzt kündigen wollte,hätte ich keinen anderen Anbieter,da Vodafone schon vor Jahren sich die Exclusivrechte als Betreiber
gesichert hat und andere Anbieter nicht zuläßt.
 
Also ich bin eine Laie, aber kann ich das dann nicht direkt auch auf die Mieterhöhung anwenden? Das liest sich so als, ob man sich dagegen wehren kann, aber was wäre denn hier das Ergebnis? Willst du nicht bezahlen, dann kündige doch war bei mir eher die Meinung gegenüber Vodafone auf der aktuellen Gesetzeslage.
Kann jemand aufklären?
 
riloka schrieb:
Ich halte es aber auch für die Firmen für nich gut wenn man nicht sagen kann "unsere Bedingungen haben sich geändert unsere Zulieferer verlangen mehr, wir müssen es weiter geben".
Wenn es nicht mehr kostendeckend ist gezwungen zu sein mit Verlust weiter zu machen is auch unsinnig.
Damit sollte die Klage nich durchkommen.
Kannst ja mit derselben Begründung versuchen, deinen Kredit neu zu verhandeln, wenn du deinen Job verlierst. Absurd.
Das nennt man geschäftliches Risiko
 
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