News Telekom setzt auf neue Wege beim Glasfaserausbau

wenn die in tirol doch auch mal so denken würden, aber nein, hier bleibt man sitzen auf seinen vorkriegsleitungen. ich wäre schon mit 6mbit sehr glücklich
wenn A1, ehemnals telekom austria nich alles geld in funkmasten gepumpt hätte, und nur einen teil davon auch zum ausbau des festnetzes verwendet hätten...
aber irgendwie ticken die ösis anders, die wollen einfach nur mobil sein und wenn man nich in ner "großstadt" wohnt hat man pech gehabt, zum glück wohn ich nich aufm berg ^^
 
200 mbit laecherlich!!!! die sollen zu sehen das ich mal meine 6 mbit abloesen darf!!! drecksladen!
 
h4si schrieb:
200 mbit laecherlich!!!! die sollen zu sehen das ich mal meine 6 mbit abloesen darf!!! drecksladen!

Sei doch froh das du 6mbit hast. In manchen gebieten haben die Leute nicht mal UMTS/LTE.:rolleyes:

Das Telekom noch bei 50mbit rumlungert ist schon etwas peinlich. M-Net bzw Kabel haben schon 100mbit. Dazu noch die drosselung auf 6mbit wen man das Transfervolumen überschreitet. :evillol:
 
PiPaPa schrieb:
Das hat nichts mit 3 Häuser weiter zu tun, sondern welche Leitung, die Qualität derer und welche Vermittlungsstelle - vielleicht sind einfach eure Leitungen zu schlecht, so simpel. Davon mal abgesehen gibt es ländliche Regionen wo 3 Häuser weiter = 3km bedeutet. Ich kenne auch Leute welche in Dorf A wohnen, der direkte Nachbar hat DSL 16.000 in Vermittlungsstelle A, der andere ist aber an die Vermittlungsstelle B im Dorf B angeschlossen und hat nur DSL 3.000.

Techlogi schrieb:
Was es drei Häuser weiter gibt, ist irrelevant. Wichtig ist die Länge/Qualität der Leitung zu dir.
Mit Rausreden hat das also gar nichts zu tun.


Ach, und das soll ich tolerieren?
Ich wohn verdammt nochmal in ner 20k-Einwohner Großstadt...
 
@ lynx007

Aber wie sieht es mit der tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeit aus? ;) Die Frust-Diskussionen darüber unterscheiden sich nicht grossartig von denen, die kein schnelles DSL bekommen.
Was die Drosselung angeht, so wird sie AFAIK gar nicht angewandt und ist bei Entertain nicht vorhanden.
 
@HighTech-Freak

Das ist eben der Punkt, die Grundversorgung, in meinen Augen ist DSL / Glasfaser kein Luxusgut sondern in den nächsten Jahren eklatant wichtig.

Natürlich kann jemand der im Dorf wohnt zur Telekom gehen und sich ein LWL Kabel bis vor die Haustür legen lassen, das kostet aber unverhältnismäßig viel Geld, weil es eine Art "Einzelanfertigung" ist. Lohnt sich das für ein Home Office ? Wenn der LWL Anschluss die Fahrtkosten übersteigt ? NEIN ! Tut es nicht, und das ist das Problem.
Es geht mir nicht um Full HD Streams. Sondern um das Arbeiten der Zukunft.

Und da spielt Deutschland ein extrem gefährliches Spiel. Natürlich ist das alles teuer. Keine Frage. Als das Eisenbahnnetz gebaut wurde, war das auch verdammt teuer. Aber es hat sich gelohnt !

Da darf halt nicht das Shareholder denken einsetzen, wir müssen in 5 Jahren Return on Investment haben, nein es ist ein wichtiger Weg in die Zukunft, und wenn der nötig ist, muss er eben bezahlt werden.

(Wenn man die gesamte Kalkulation aufmacht weniger gefahrene Kilometer der Pendler vs. Kosten für LWL sieht das sicher sogar anders aus)

Wenn es die Anbieter nicht können muss es der Staat übernehmen. Wäre die Post nie staatlich gewesen gebe es sicher auch in DE nicht überall Telefone.

Du hast ja Recht das die Telefonanbieter sich gegenseitig das Wasser abgraben aber der Umstand muss verändert werden. (wie auch immer)

Zu den Landstraßen, Verbesserung ist bei der geringen Anzahl an Verkehrstoten in DE nicht nötig. Außerdem sehe ich die schnelle Internetanbindung als Weg zur Reduzierung der gefahrenen Kilometer.

Denn sind wir mal ehrlich wie viele Leute fahren jeden Tag 80 Km um sich 8 Stunden in ein Büro vor einen PC setzen und dann wieder nach Hause fahren. Die Zahl dieser Leute wird in Zukunft zu und nicht abnehmen.
 
Wisst ihr, was ich am schlimmsten finde ?

Jeder sieht "1300 Arbeitsplätze".
Aber keiner sieht das min. 1200 davon aus der Telekom ausgegliedert werden, und die anderen 100 aus der Telekom Ausbildung übernommen werden.
Zu Spottpreisen natürlich.
Da verdient jede Reinigungskraft in einer 40 Stundenwoche mehr.

Aber das ist die Seite der Medallie, die wieder keiner sehen will.

Hauptsache ich bekomme 1000 Mbit für am besten umsonst. (Bandbreite und Internet ist ja ein Grundbedürfnis...)
 
Aber keiner sieht das min. 1200 davon aus der Telekom ausgegliedert werden, und die anderen 100 aus der Telekom Ausbildung übernommen werden.
Zu Spottpreisen natürlich.

jo das ist hinlänglich bekannt. man gleidert immder dann aus, wenn man vor irgend etwas Angst hat (Betriebsrat o.ä.) :(
 
fr3sh schrieb:
Ach, und das soll ich tolerieren?
Ich wohn verdammt nochmal in ner 20k-Einwohner Großstadt...

20.000 Einwohner und Großstadt - finde den Fehler

Großstadt fängt bei irgendwas 100.000 Einwohner an :freak:

Und ja du musst es eben tollerieren oder Alternativen ala Funk suchen.
 
Ich glaube er hat das ironisch gemeint, zumindest hoffe ich das mal. Obwohl so mancher stutzt, wenn man ihm erklärt, dass aus unternehmerischer Sicht oftmals alle Ansiedlungen unter 100k-Einwohnern nicht als Städte angesehen werden. Von "Groß"stadt ganz zu schweigen.

@topic
Irgendwie klingt das alles wie ein Luftschloss. Man spricht von Arbeitskräften und einer stattlichen Summe, aber wie die investiert werden soll, da lässt man vieles offen. Anstatt sich in Zukunft anhören zu müssen, man würde zu wenig investieren, heißt es plötzlich, es gäbe nicht genug Anfragen. Man selbst würde ja ausbauen wollen und genug Finanzmittel zur Verfügung stellen. Es würde bloß nicht entsprechend nachgefragt.
Ich will mal stark hoffen, dass ich mich irre und die Telekom wirklich nur mehr auf Dialog setzen will, um so gezielter ausbauen zu können. Die zukünftigen Investitionen werden die Antwort darauf geben.
 
Wenn der Ausbau kommt, dann kommt er. Wenn nicht, dann nicht. So ist das Leben. habe auch nur 8 Mbit durch Telefonica. Vodafone sagten 4 Mbit und die Telekom 2-3 Mbit. War Jahre bei Vodafone und musste 6 bezahlen aber nur 4 bekommen. Bei Telefonica sieht es anders aus und 8 mbit bekommen und 8 bezahlen.

Leitungskapazität 9,8Mbit. Somit bin ich am Limit angekommen. Würde auch gerne 16 Mbit nutzen. Das würde mir voll und ganz reichen. Aber was solls hatte auch mal weniger und lebe noch immer und ja, ich würde auch unzufrieden sein wenn ich weniger hätte. Die Telekom hat jetzt irgendwie ausgebaut und bietet hier auch 6 Mbit an aber das sind halt keine 8 und somit bleibt Telefonica.

Was VOIP betrifft, ich finde die Sprachqualtiät super und das lieferte mein ISDN von Arcor/Vodafone nicht. Hardware hat sich nicht geändert denn ich habe schon immer die Fritzbox genutzt und nur die Einwahldaten geändert. VOIP gehört die Zukunft und analoge Anschlüsse werden wohl aussterben und auf Dauer nur noch für Alarmanalgen oder Notruf geschaltet und kosten sicher in absehbarer Zeit einen Aufpreis der sich gewaschen hat.

Mein Arbeitgeber arbeitet nur mit VOIP und wir sind an unserem Standort 2000 - 3000 Mitarbeiter. Wenn dort mal die Telekom unten die Verteiler aufmacht sieht man Linecards bis zum abwinken und ein Tannenbaum ist da nix gegen. Es blinkt wie Sau an jeder Karte... Gut, nix besonderes aber sieht nett aus.

Aber VOIP hin oder her es wird der Preis sein. Die Unternehmen haben sicher weniger Kosten als DSL + ISDN bzw Analog und die Wartung ist sicher auch einfacher. Somit wird das die Zukunft sein ob man es möchte oder nicht und ich habe da nix dagegen.
 
Mit FTTH braucht man keinen Hoster mehr für seine private Webseite. Einfach ein NAS mit Webserver aufsetzen und an die dicke FTTH-Leitung mit 50-100 MBit/s Upstream hängen.
Wenn die ganze Cloud-Geschichte nicht zerplatzen soll, brauchts aber solche Leitungen für jedermann. Mit 1 MBit/s Upstream macht es sicher keinen Spass, seine Nutzdaten in die Cloud auszulagern.
 
Die Ausführungen von Admiral Thrawn kommen mir sehr bekannt vor. Wohne auch auf einem Dorf, bin aber noch in der glücklichen Lage und habe einen der wenigen DSL Anschlüsse (DSL 2000 R1500). Auf die (vorgeschriebenen) Auschreibungen der Gemeinde hat sich ebenfalls niemand gemeldet. Die direkt angesprochene Telekom hat auch abgelehnt, da zu hohe Kosten. Eine Förderung gibt es bei uns nicht, weil ein paar Haushalte haben ja "Breitband".

Aufgrund eines Biogas Nahwärmeprojekts werden momentan zu allen Haushalten Leitungen verlegt und da war man so schlau und hat auch gleich die bereits erwähnten orangenen Leerrohre verlegt. Prinziell könnte man zukünftig also bei uns in der Gemeinde sogar problemlos FTTH realisieren. Das Problem an der Sache ist aber der Anschluss an einen Verteiler. Der Steht wohl in der ca. 3-4 km entfernten Gemeinde, aber die Kosten dorthin einen Anschluss zu legen sind einfach zu hoch für unsere kleine Gemeinde. Aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass sich evt. die nächsten 5 Jahre doch noch etwas tut.
 
rohbie00 schrieb:
wenn die in tirol doch auch mal so denken würden, aber nein, hier bleibt man sitzen auf seinen vorkriegsleitungen. ich wäre schon mit 6mbit sehr glücklich
wenn A1, ehemnals telekom austria nich alles geld in funkmasten gepumpt hätte, und nur einen teil davon auch zum ausbau des festnetzes verwendet hätten...
aber irgendwie ticken die ösis anders, die wollen einfach nur mobil sein und wenn man nich in ner "großstadt" wohnt hat man pech gehabt, zum glück wohn ich nich aufm berg ^^

Detto in OÖ :-)
Vor 2 Jahren war noch 2mbit möglich. Jetzt geht nur noch 1mbit stabil.

Bei der Telekom Austria wandert man also Richtung Steinzeit zurück. Auch wenns A1 heißt :-(

Ausbau? Dieses Wort kennt die TA nicht...
 
Schöner Tipp einiger Leute hier: "Zieh doch einfach in die Stadt, wenn Du schnelles DSL haben willst"
Liebe Großstadt-Schlaumeier: wenn wir "Landeier" das machen würden, dann würdet Ihr bald die doppelte bis dreifach Miete bezahlen :p

Ich wohne in einer 2000-Seelen Gemeinde. Hier gibt es max. DSL 3000. Umliegende Ortschaften mit teilweise weniger Einwohnern haben wenigstens DSL 16000.
Ich habe das zum Anlass genommen den Bürgermeister diesbezüglich eine Email zu schreiben, worauf er mir noch am gleichen Tag antwortete er werde sich darum kümmern und mit der Telekom Kontakt aufnehmen.
Er hat die ganze Sache dann an den IT-Verantwortlichen weitergegeben, und der hat mir in einem Brief geantwortet.
Fazit seiner Anfrage bei der Telekom: Ausbau lohnt sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht, und wird deshalb mittelfristig nicht realisiert.

Das witzige ist: Hier haben einige Mini-Ortschaften funkelnagelneue Verteiler bekommen und surfen mit DSL 16000 und mehr. Der Grund dafür ist, dass die von der Bundesregierung bereitgestellten Fördergelder ausschließlich in den Ausbau der Netze fließen wo es bisher überhaupt kein DSL gibt / gab.

Und noch besser: einige umliegende Ortschaften haben jetzt die Möglichkeit mit LTE zu surfen...und zwar genau die, die jetzt schon DSL 16000 und mehr haben :freak::freak:

Ich kann ehrlich gesagt nur noch den Kopf schütteln.
 
LTE würde dir auch nichts bringen weil spätestens nach 5 GB (Telekom) und 30 GB (Vodafone) auf 1/10tel (DSL 384) von DSL 3000 gedrosselt wird und du zudem noch zumindestens bei Vodafone einen höheren Betrag bezahlen wirst.
 
h4si schrieb:
200 mbit laecherlich!!!! die sollen zu sehen das ich mal meine 6 mbit abloesen darf!!! drecksladen!
"Drecksladen" lol

fr3sh schrieb:
Ach, und das soll ich tolerieren?
Ich wohn verdammt nochmal in ner 20k-Einwohner Großstadt...
Wirst du wohl müssen.
Bist du denn wirklich das einzige Haus oder sind die nächsten Nachbarn dann auch nur langsam angebunden?
 
Bei uns im Ort wurden mal Zettel verteilt um genug Stimmen zu sammeln für einen Ausbau der DSL-Leitung. Angeblich kamen 1,5k zusammen. Getan hat sich nichts...
 
@ Miniami

bei uns hats seit dieser zettelaktion 3 jahre gedauert.
Jetz steht zwar was, das versorgt aber nur das halbe dorf...

mMn ist die Breitbandinitiative fehlgeschlagen...
 
DIJI2008 schrieb:
Wenn es die Anbieter nicht können muss es der Staat übernehmen. Wäre die Post nie staatlich gewesen gebe es sicher auch in DE nicht überall Telefone.

Du hast ja Recht das die Telefonanbieter sich gegenseitig das Wasser abgraben aber der Umstand muss verändert werden. (wie auch immer)
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sehe ich genauso. Wenn sich der Ausbau der Infrastruktur ausschließlich an (kurzfristigen !!!) wirtschaftlichen Interessen orientiert bleibt die Allgemeinheit auf der Strecke.
Die meisten Dörfer wären nur über Feldwege erreichbar, zum telefonieren müßte man in den nächst größeren Ort fahren und Wasser am Brunnen in 10 km Entfernung holen. Von Strom und Gas mal ganz abgesehen.
Ich kann und will einfach nicht verstehen, dass man das der Privatwirtschaft so durchgehen läßt. Wobei die Bundesnetzagentur ihr Übriges dazu tut, dass Telekom und Co erst gar kein Interesse daran haben das Netz flächendeckend auszubauen.
Die Nutzungsentgelte für die Netze sind reguliert und gleichzeitig darf jeder Billigheimer sie mitbenutzen.
Da läuft doch was gewaltig schief.
 
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